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Alles zerfällt. Schweizer Kunst von Böcklin bis Kreidolf


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Die Sammlungsausstellung, die vom Titel eines Gemäldes von Ernest Biéler ausgeht, fragt ganz wörtlich nach dem organischen Wachstum der Malerei im 19.

Jahrhundert, ihren historischen Entwicklungs- und Sammlungszusammenhängen.

In der Schweiz ebenso wie in zahlreichen anderen wieder- oder neu gegründeten europäischen Nationalstaaten wird die Kunst im 19.

Jahrhundert zu einem bevorzugten Debattenfeld – eine Entwicklung, die von den damals liebevoll «Feuilleton» getauften Kulturseiten der Zeitungen begleitet wird.

Es ist die Zeit der Industrialisierung, in der auch die künstlerische Produktion angekurbelt wird: Noch nie entstanden in so zahlreichen Akademien so viele und so grossformatige Gemälde.

Hoch im Kurs stehen die kulturtragenden, national gewürdigten Produktionen, niedrig dagegen eine neue kommerzielle Kunst, die durch die Erfindung von Reproduktionsverfahren ein neues Massenpublikum erreicht.

Jenseits von diesen beiden Kategorien keimt unter dem Motto «L’art pour l’art» ein modernes Kunstverständnis auf, das nicht zweckbestimmte Inhalte und Themen verfolgt, sondern der Form und der ästhetischen Gestaltung höchste Bedeutung beimisst.


Kunstmuseum Bern


Bern


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